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Pressemitteilung 09.11.2017

Zweckverband und Betreiber kurz vor dem Ziel

Glasfaser: Erfolg auch im letzten Teilabschnitt

+ Lehmkuhlen, Lebrade, Mucheln, Grebin, Rathjensdorf und Bösdorf erhalten Anschluss an Glasfasernetz des Zweck-verbands Breitbandversorgung im Kreis Plön
+ Erschließung auch in Schlesen gesichert
+ Vorvermarktung in Behrensdorf und Blekendorf läuft

Lütjenburg/Berlin, 09.11.2017. Die Weichen stehen auf Zukunft: Alle sechs Gemeinden des vierten und letzten Bauabschnitts des Zweckverbands für Breitbandversorgung im Kreis Plön sichern sich den Anschluss an das kommunale Breitbandnetz. Auch die Gemeinde Schlesen konnte die eingeräumte Verlängerung nut-zen.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands, zeigt sich erfreut über das Ergebnis: „Mit Anschlussquoten bis an die 80 Prozent haben die Gemeinden unseres vierten und letzten Teilabschnitts gezeigt, dass sie die Bedeutung kommunaler Glasfasernetze erkannt haben. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Chance genutzt, die Zukunft aktiv mitzugestalten – sowohl für sich selbst als auch für die gesamte Region.“

Der vierte Teilabschnitt des Zweckverbands umfasst über 2.000 Wohneinheiten in den Gemeinden Lehmkuhlen, Lebrade, Mucheln, Grebin, Rathjensdorf und Bösdorf. Insgesamt sind über 1.200 Anträge bei der pepcom GmbH, dem designierten Betreiber des kommuna-len Breitbandnetzes, eingegangen. Verträge werden derzeit noch angenommen, ohne dass eine Erschließungsgebühr anfällt (bis 20 Meter Hausanschluss). In der Bauphase liegt diese bei 300 EUR, nach Abschluss der Arbeiten bei 1.250 EUR pro Anschluss.

Den Gemeinden Schlesen, Blekendorf und Behrensdorf hatten Zweckverband und pepcom eine Verlängerung eingeräumt, um die erforderliche Anschlussquote von 55 Prozent zu erreichen. Schlesen hat diese „zweite Chance“ genutzt: „Schlesen wird definitiv ausgebaut – und somit der gesamte zweite Teilabschnitt“, so Schütte-Felsche. Dies erfreut besonders die Antragsteller, die bereits vor den Sommerferien ihre Verträge abgegeben hatten und nun über den Erfolg des Projektes in Ihrer Gemeinde informiert werden.

Im dritten Teilabschnitt fehlen zum vollständigen Ausbau nur noch zwei Gemeinden: In Blekendorf und Behrensdorf dauert die Vorver-marktung noch an. „Es wäre bedauerlich, wenn diese beiden Gemeinden am Ende zu weißen Flecken auf der Landkarte würden. Hier sind insbesondere die Bürgerinnen und Bürger vor Ort gefragt, ihren Nachbarn aus den 44 anderen Gemeinden des Zweckverbandsgebiets zu folgen“, appelliert Schütte-Felsche.

Pressemitteilung 25.10.2017

Zweite Chance genutzt

Highspeed-Internet für vier weitere Gemeinden

+ Selent, Högsdorf, Klamp und Schwartbuck erhalten Anschluss an
+ Glasfasernetz des Zweckverbands Breitbandversorgung im Kreis Plön
+ Parallele Tiefbauarbeiten in Ascheberg, Kirchbarkau, Großbarkau, Barmissen, Honigsee, Kleinbarkau und Schillsdorf
+ Vorvermarktung im vierten Teilabschnitt gestartet

Lütjenburg/Berlin, 24.10.2017. Sieg in der Verlängerung: Die Gemeinden Selent, Högsdorf, Klamp und Schwartbuck sichern sich den Anschluss an das kommunale Breitbandnetz. Der Zweckverband hatte zuvor in zusätzlichen Informations- und Beratungsveranstaltungen für das Zukunftsprojekt geworben.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands, kommentiert: „Wir haben gemeinsam mit unserem Partner pepcom und den betroffenen Gemeinden entschieden, die Vorvermarktungsfrist in einigen Gemeinden zu verlängern, wenn sich ein positiver Trend abzeichnet. In dieser Zeit arbeiten wir intensiv mit Bürgermeistern, Gemeindevertretern und Multiplikatoren, um die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Ausbau zu schaffen. In Högsdorf, Klamp, Schwartbuck und in Selent – aufgrund seiner Größe und des vorhandenen Ausbauniveaus ein besonders schwieriges Pflaster – ist uns das gelungen und wir haben bereits die Feinplanung beauftragt.“

In drei weiteren Gemeinden – Schlesen, Blekendorf und Behrensdorf – dauert die verlängerte Vermarktungsphase noch an, wobei in Blekendorf und Behrensdorf noch weitere Bürgersprechstunden stattfinden werden.

„Ich appelliere an die Bürger dieser Gemeinden, die letzte Chance zu nutzen und sich nicht abhängen zu lassen. Geben Sie sich nicht mit den dort angebotenen Übertragungsleistungen zufrieden. Sie sind heute vielleicht ausreichend aber schon in wenigen Jahren nicht mehr. Gebiete, die jetzt den Anschluss verpassen, werden dann bald zu weißen Flecken auf der Landkarte. Eine spätere, einzelne Erschließung mit Glasfaser bis ins Haus wird für kein Unternehmen wirtschaftlich darstellbar sein“, mahnt Schütte-Felsche.

Mit zwei Informationsveranstaltungen in der Gemeinde Bösdorf endete Anfang Oktober der aktive Teil der Vorvermarktung im Zweckverbandsgebiet. Bis zum Ende der Vorvermarktungsfrist können sich Interessenten in lokalen Bürgersprechstunden beraten lassen.

„Lehmkuhlen, Lebrade und Mucheln sind sehr gut in die Vermarktung gestartet. Auch Rathjensdorf entwickelt sich nach Plan. In Grebin und Bösdorf liegt noch Arbeit vor uns. Hier gilt es vor allem die Bürger zu überzeugen, die seit kurzem auf Vectoring-Angebote zurückgreifen. Wer sich jedoch informiert sieht schnell, dass Kupfer keine dauerhafte Lösung ist. Nur Glasfaser kann dem zukünftigen Bedarf standhalten“, so Schütte-Felsche weiter.

Im ersten Teilabschnitt wird unterdessen weiter ausgebaut: Nach dem ersten Spatenstich Ende Juni arbeiten mehrere Tiefbauunternehmen parallel in den Gemeinden Großbarkau, Ascheberg, Barmissen und Kirchbarkau. Alleine für den ersten Abschnitt werden dabei rund 200 Kilometer Tiefbau geleistet und 500 Kilometer Glasfaser verlegt. Hierfür kommen unterschiedliche Verlegetechniken, zum Beispiel die Hochdruck-Spülbohrung und der Kabel-Pflug, zum Einsatz. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten werden dabei von regional ansässigen Firmen durchgeführt. „Nach derzeitigem Planungsstand werden wir voraussichtlich bereits zum Ende dieses Jahres die ersten Glasfaseranschlüsse live schalten“, erläutert Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer von pepcom, einem Unternehmen der Tele Columbus AG. Der Baubeginn für den 2. Bauabschnitt (Rastorf, Martensrade Lammershagen, Selent) ist – witterungsabhängig – zum Jahresbeginn 2018 vorgesehen und im Frühjahr 2018 soll der Ausbau im 3. Bauabschnitt starten. An der Fertigstellung aller Baumaßnahmen noch in 2019 gibt es aus heutiger Sicht keine Zweifel.


Pressemitteilung 27.07.2017

Breitbandausbau schreitet voran

Kommunales Glasfasernetz erreicht die Küste

Neun Gemeinden des dritten Bauabschnittes sichern sich Anschluss an Glasfasernetz des Zweckverbands
Spatenstich im ersten Bauabschnitt plangemäß erfolgt
Zweite Chance für Selent und Schlesen
Vorvermarktungsbeginn im vierten Bauabschnitt nach den Sommerferien

Im Jahr 2008 haben sich die Initiatoren des Zweckverbands Breitbandversorgung im Kreis Plön die Frage gestellt, was passieren muss, damit die Bewohner ländlicher Räume in puncto Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit nicht abgehängt werden. Mit der Errichtung eines kommunalen Glasfasernetzes wurde ein fortschrittliches Konzept entwickelt, dem insgesamt 46 Zweckverbandsgemeinden gefolgt sind. Die Gemeinden des Kreises Plön werden mit der Fertigstellung des Netzes im Jahr 2019 bei der wichtigen Versorgung mit breitbandigem Internet eine der fortschrittlichsten Regionen Deutschlands bilden.

Die Auszählung dauert noch an, jedoch lässt sich jetzt schon sagen: Nach Ablauf der offiziellen Vorvermarktungsfrist haben neun Gemeinden des dritten Bauabschnitts die für den Ausbau erforderliche Mindestanschlussquote von 55 % auf direktem Wege erreicht. In Kletkamp, Hohenfelde, Dannau, Helmstorf, Rantzau, Panker, Giekau, Kirchnüchel und Tröndel gaben durchschnittlich über 60 % der Haushalte einen Vertrag für die Internet-, Telefonie und TV-Versorgung ab und erhaltenen somit eine Glasfaserleitung direkt bis ins Haus. Die Quote vorerst nicht erreicht haben die Gemeinden Blekendorf, Högsdorf, Behrensdorf und Klamp. In der Gemeinde Schwartbuck dauert die Vorvermarktung noch an.

Zweckverbandsvorsteher Volker Schütte-Felsche gibt sich auch für die zunächst nicht gewonnenen Gemeinden optimistisch: „Das Engagement in den Gemeinden, die die 55% noch nicht erreicht haben, ist hoch. Gemäß unserem Auftrag prüfen wir gemeinsam mit unserem Partner pepcom verschiedene Möglichkeiten, die Mindestanschlussquote in jeder Gemeinde zu erreichen – sei es durch Fristverlängerungen oder die Öffnung eines zusätzlichen Vermarktungsfensters außerhalb der Ernte- und Ferienzeit.“

Eine solche „letzte Chance“ sollen jetzt die Gemeinden Selent und Schlesen erhalten. Nach den Sommerferien bekommen interessierte Bürgerinnen und Bürger nochmals für zwei Wochen die Gelegenheit, einen eigenen Glasfaseranschluss ohne zusätzliche Hausanschlusskosten zu beantragen und somit den Ausbau zu ermöglichen. Mit gezielten Werbemaßnahmen der Gemeinden und zusätzlichen Informations- und Beratungsveranstaltungen soll das Ziel im zweiten Anlauf erreicht werden. Zweckverband und pepcom entsprechen damit dem Wunsch der Bürgermeister und Gemeindevertreter.

Ebenfalls Anfang September beginnt die Vorvermarktung im vierten und letzten Bauabschnitt des Zweckverbands: In den Gemeinden Lehmkuhlen, Lebrade, Mucheln, Grebin, Rathjensdorf und Bösdorf erhalten 2.000 Haushalte die Möglichkeit, mit einer eigenen Glasfaserleitung bis ins Haus den Grundstein für die digitale Zukunft zu legen.

Im ersten Teilabschnitt wird unterdessen bereits ausgebaut: Nach dem ersten Spatenstich Ende Juni rollen u.a. in Großbarkau und Ascheberg die Bagger: Alleine für den ersten Abschnitt werden dabei rund 200 Kilometer Tiefbau geleistet und 500 Kilometer Glasfaser verlegt. Hierfür kommen unterschiedliche Verlegetechniken, zum Beispiel die Hochdruck-Spülbohrung und der Kabel-Pflug, zum Einsatz. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten werden dabei von regional ansässigen Firmen durchgeführt. „Nach derzeitigem Planungsstand werden wir voraussichtlich bereits zum Ende dieses Jahres die ersten Glasfaseranschlüsse live schalten“, erläutert Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer von pepcom.

Ausführliche Informationen über die Möglichkeiten im kommunalen Glasfasernetz sind unter www.glasfaser-im-kreis-ploen.de veröffentlicht.

 

 

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